Recruiter sollten sich mehr auf echte Persönlichkeiten konzentrieren.

Ich gebe es zu – ich hadere mit Recruitern und den Recruiting-Prozessen, die oft bürokratischer nicht sein können und bei denen inzwischen mehr und mehr Applicant Tracking Softwares eingesetzt werden. Hier werden die Bewerber/Innen maschinell ausgesiebt, die nicht Standard-Formulierungen, Standard-Formate und Standard-Eigenschaften bieten. Dieses System fragt nicht nach innovativer Denke, nach Kreativität, nach Menschen, die Neues wagen oder bewegende Entwicklungen anstoßen können. Im Prinzip technisiert es nur die Bürokratisierung eines ohnehin veralteten Bewerbungsverfahrens. Zu uns passt es daher auf keinen Fall.

Innovative Employer Branding-Module für den Mittelstand

Wir haben in den letzten Monaten intensiv an unseren Modulen gearbeitet und bieten den gesamten Prozess für Markenentwicklung, Mitarbeitergewinnung und -bindung an – und somit u.a. eine interessante Alternative zum meist resultatarmen klassischen Recruiting:

  • schlanke Arbeitgeber-Markenentwicklung in nur drei Schritte
  • einen innovativen Reverse Recruiting-Ansatz, der von Innen heraus mit Mitarbeitern als Influencern arbeitet
  • ein Active Sourcing Modul, mit dem die über 50 Prozent passiven Wunschbewerber erreicht werden können, die normalerweise gar nicht auf Stellenanzeigen ansprechen
  • individuelle Vor-Auswahlgespräche mit Wunschbewerbern nach unserer AGM-Methodik

Wertschätzung und Einbeziehen statt maschineller Selektion

Bei allem verfolgen wir eines: wir drehen den kompletten Ansatz um. Nicht der Bewerber bewirbt sich beim Unternehmen, sondern das Unternehmen fragt, wie es attraktiv für Wunschbewerber sein kann und was es tun muss,  um diese zu begeistern. Hier steht vor allem eines im Mittelpunkt: die Wertschätzung für die Persönlichkeit jedes Mitarbeiters und jedes Bewerbers.

Verzicht auf Applicant Tracking Software

Genau deshalb macht auch eine Applicant Tracking Software (ATS) keinen Sinn: Hier checkt ein Programm jeden Lebenslauf, bevor es ihn zu einem Recruiter weiterleitet. Angeblich ist das sinnvoll, weil der Recruiter oder die Recruiterin bis zu 100 Bewerbungen durchsehen müsste. Aber mal ganz ehrlich: ist das denn nicht auch Teil des Jobs? Wie sonst sollen echte Talente, Menschen die zum Unternehmen und zur Aufgabe passen, wirklich gefunden werden? Eine ATS führt hier vor allem zur Unterdrückung von Individualität und zur Vermeidung der Wahrnehmung echter Persönlichkeiten. Bewerbung geht dann bei einer ATS durch, wenn sie Standardbegriffe nutzt, Schlüsselworte wiederholt, bloß nichts Besonderes aufweist. Auch eine innovative Gestaltung führt zur Ablehnung. Das Resultat: Preußisch-sozialistische Gleichmacherei. Wertschätzung und vor allem das finden echter Persönlichkeiten geht anders.

Individueller Einsatz für starke (Erfolgs-)Teams

Wir lieben Digitalität und setzen unsere eigenen innovativen Lösungen ein, beispielsweise in Form unserer eigenen Storytelling-Plattform für die Markenbotschafter-Kommunikation oder unseres Active-Sourcing-Tools, mit dem wir passende Bewerber begeistern, die unter normalen Umständen nicht auf die Stelle aufmerksam geworden wären. Eine ATS werden wir aber nie nutzen, denn sie ist eher hinderlich als nützlich, wenn es darum geht Persönlichkeiten und starke Teammitglieder für unsere Kunden zu finden. Natürlich ist der Prozess zeitaufwändiger – doch das nehmen wir gern in Kauf, denn wir finden interessantere Menschen, formen bessere Teams und schaffen nachhaltigere Personalerfolge.

Details zu unserem System, zur Individualisierung bezogen auf den Wunschbewerber und Arbeitgeber und zu Erfolgen erläutere ich sehr gern persönlich.

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