Teamgeist bei Remote Work? So gelingt es.

Die derzeitige Situation stellt besonders hohe Ansprüche an Unternehmensführung und Organisation, in mancher Hinsicht mehr als zuvor, denn vor allem die Arbeitgeber-Kommunikation muss bei vielen Unternehmen völlig neu konzipiert werden.

Die Ziele bleiben gleich – die Maßnahmen müssen sich ändern

Unternehmerinnen und Unternehmer müssen nach wie vor Ziele definieren, Vorhaben erfolgreich umsetzen und Neues entwickeln, um am Markt zu bestehen. Nur dass jetzt viele Mitarbeiter von zuhause oder zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Organisation der Abläufe, es erfordert vor allem auch ein starkes Employer Branding-Konzept und eine funktionierende HR-Kommunikation nach Innen und Außen. Damit braucht es auch ein radikales Umdenken bei manchen Beteiligten, denn das Prinzip des alten Weins in neuen Schläuchen wird hier definitiv nicht ausreichen.

Wichtig ist die kontinuierliche Arbeit am Teamgeist

Wie hält man unter diesen Situationen die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen aufrecht? Wie vermitteln Vorgesetzte die Kernthemen so, dass auch unter noch nie dagewesenen Voraussetzungen der Teamspirit gefördert und die jetzt mehr denn je notwendige Selbstverantwortung entwickelt und gesteigert wird? Wie bleibt ein Unternehmen attraktiv für Mitarbeiter, wenn diese nicht mehr regelmäßig vor Ort sind und sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle umsehen? Nur einige Fragen von vielen, denen sich Entscheider heute stellen müssen.

Im Mittelpunkt stehen Arbeitgeber-Qualität und intelligenter Dialog

Die HR-Kommunikation muss hier vor allem daran arbeiten, die Qualitäten des Unternehmens voran zu stellen und die Menschen der Organisation nicht nur einseitig zu informieren, sondern vor allem zu einem Dialog zu bringen. Dieser Dialog hat das Ziel, dass Erwartungshaltungen, wahrgenommene Unternehmenspositiva, aber auch die Defizite in Bezug auf notwendige Arbeitgeber-Qualitäten, geäußert und Entwicklungen angestoßen werden. Mitarbeiter werden dadurch involviert und nehmen trotz räumlicher Distanz aktiv an Entwicklungen teil. Auf diese Weise lässt sich das gesamte unternehmerische Gebilde sehr effizient und effektiv optimieren, denn die häufig immensen ungenutzten Potenziale innerhalb vieler Unternehmen werden genutzt, Prozesse für Optimierungen werden angestoßen und ein Zugehörigkeitsgefühl / Teamspirit wird aufrecht erhalten, wenn nicht gar gesteigert.

Für diese Entwicklung braucht es keine besonderen technischen Lösungen – es geht schlichtweg um die Entwicklung der richtigen Strategie. Wir sehen mittelständische Unternehmen mit ihrer vielfach persönlichen Umgangsart und den kurzen Wegen dabei sogar (theoretisch) im Vorteil. Die Führung dieser Unternehmen muss nur den ersten Schritt tun und überlegen, wie sie Qualität und Dialog nach vorn auf die HR-Agenda bringt.

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